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Seife

Wissenswertes über Seife

 

Die Seife ist bereits seit einigen Jahrhunderten aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir benutzen sie für unsere tägliche Körperpflege, zum Wäschewaschen und unseren Hausputz. Es gibt sie im Stück und als Flüssigseife, in unterschiedlichen Duftnoten oder ph-neutral, sie steckt beispielsweise auch in Duschgels, Shampoos, Wasch- und Reinigungsmitteln.

 

Geschichte der Seife

 

Bereits vor 4.000 Jahren schufen die Sumerer, die im heutigen Irak lebten, das Grundprinzip der Seifenherstellung, indem sie Pflanzenasche mit Fett mischten Die Pflanzenasche diente dabei als Lauge. Allerdings wurde die Seife nicht zur Reinigung benutzt, sondern als Wundheilmittel. Später wurden die Ägypter und Griechen auf das Rezept aufmerksam, doch erst die Römer entdeckten, dass die Seife eine reinigende Wirkung besitzt. Die Seife, die wir heute kennen, kommt von den alten Arabern, die im 7. Jahrhundert Fett und Lauge vermengten und verkochten.

 

Im Mittelalter waren Wasser und Seife allerdings verpönt, weil damals der Irrglaube bestand, dass die Reinigung des Körpers Ursache für Krankheiten war. Dieser Irrglaube hielt sich noch bis Mitte des 18. Jahrhunderts. Doch durch die mangelnde Körperhygiene wurden Epidemien wie Pest und Cholera begünstigt, bei denen zahlreiche Menschen ihr Leben verloren. Ebenso führte die fehlende Hygiene zu unangenehmem Körpergeruch, den die die Reichen und Adligen durch Parfüms und Pudern zu übertünchen versuchten. Ende des 17. Jahrhunderts erlebte die Seife eine Renaissance, als König Ludwig XIV. ein Reinheitsgebot erließ, welches besagte, dass hochwertige Seifen einen Ölanteil von 72 Prozent haben musste. 1791 entwickelte der Chemiker Nicolas Leblanc ein Verfahren, mit dem Soda- und Natriumsalz künstlich hergestellt werden konnten und läutete so die Massenproduktion von Seife ein. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ging der Trend bei den Menschen wieder hin zu mehr Hygiene, was den Bedarf an Seife so sehr steigerte, dass dieser nur durch die industrielle Herstellung zu decken war. Für Seifen zur Körperhygiene verwendeten die Produzenten qualitativ hochwertige Öle, während für Wasch-und Scheuermittel billige Lein- und Hanföle genutzt wurden.

 

Während in den 1970er Jahren die klassischen Seifenstücke bei den Verbrauchern hoch im Kurs lag, liegt heute die Flüssigseife weit vorn. Der Absatz an Seifenstücken ging in Deutschland zwischen 1990 und 2005 um ein Viertel zurück. Einige Duschgels enthalten zusätzlich Cremes, die unsere Haut schützen und geschmeidig machen sollen. Zudem setzen die Verbraucher bei der Körperpflege sowie bei Wasch- und Reinigungsmitteln immer mehr auf nachhaltige Inhaltsstoffe.

 

Weiteres Wissen über Seife

 

Dass Wasser Tropfen bildet oder einige Insekten darauf laufen können, wird durch die Oberflächenspannung an der Grenze zwischen Wasser und Luft bewirkt. Die in Seife enthaltenen Tenside sind Substanzen, die sich im Wasser auflösen und diese Oberflächenspannung herabsetzen, so auch die Grenzflächenspannungen zwischen Wasser und anderen Stoffen wie Textilfasern. Das bewirkt, dass sich Fette und Schmutzpartikel aus Textilien, von der Haut oder Oberflächen lösen können.

 

Waschraumhygiene

 

Im Bereich der Gebäudedienstleistungen und der Gebäudereinigung spielt die Waschraumhygiene eine große Rolle. Saubere und gut ausgestattete Waschräume sind in jedem öffentlichen Gebäude oder Unternehmen ein Standard und zeugen von Sauberkeit und Hygiene.

 

Für das hygienische Händewaschen gibt Seifenspender für Flüssigseife und Schaumseifenspender. Die Spender funktionieren entweder manuell durch Betätigung eines Druckhebels oder mittels Sensortechnik. Seifenschaumspender sind besonders sparsam und gerade für den gewerblichen Bereich geeignet. Im Gegensatz zu Flüssigseifenspendern werden bei Schaumseifenspender pro Einsatz nur etwa 0,3 Gramm Schaumseifenkonzentrat verbraucht, während ein gebräuchlicher Seifenspender ca. 3 Gramm verbraucht.

 

 

 

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